Antriebslösungen für E-Mobilität & Racing

Wenn Standardmotoren an Ihre Grenzen stoßen

In E-Antrieben entscheidet nicht der Spitzenwirkungsgrad auf dem Datenblatt, sondern die Effizienz über den realen Fahrzyklus – von Anfahren über Rekuperation bis Hochgeschwindigkeit. Genau darauf legt ATE aus, nicht auf Nennwerte.

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Wo ATE in Elektromobilität und Rennsport relevant wird

Typische Anwendungen

Traktion & eDrive

Rotor- und Statorsysteme für Traktionsanwendungen, eDrive-Systeme sowie elektrische Rad- und Achsantriebe.

Nebenaggregate & Thermomanagement

Antriebskomponenten für elektrische Kühlmittel- und Wasserpumpen, Klimakompressoren sowie Thermomanagement- und Hybridfunktionen.

Racing & Spezialfahrzeuge

Kundenspezifische Rotor-Stator-Systeme und Hochleistungsantriebe für Motorsport, Prototypenfahrzeuge und anspruchsvolle Spezialanwendungen.

High-Performance-Antriebe

Motorkomponenten für hohe Leistungsdichte, dynamische Lastwechsel und spezifische Anforderungen an Drehzahl und Drehmoment.

Kundenspezifische Rotor- & Statorsysteme

Ausgelegte Rotoren, Statoren und Wicklungen, abgestimmt auf die elektromagnetischen, thermischen und mechanischen Anforderungen der Anwendung.

Elektrifizierte Performance-Fahrzeuge

Individuelle Antriebskomponenten und Lösungen für leistungsorientierte Fahrzeugkonzepte und kundenspezifische Elektrifizierungsprojekte.

Was die Antriebsaufgabe anspruchsvoll macht

Technische Anforderungen

In der E-Mobilität wird der Motor zum Teil eines eng gekoppelten Systems aus Inverter, Getriebe, Kühlung und Fahrzeugarchitektur. Vier Faktoren entscheiden über die Auslegung.

Der maximale Wirkungsgrad allein sagt wenig. Entscheidend ist die Effizienz über die tatsächlich gefahrenen Zustände – Anfahren, Beschleunigung, Konstantfahrt, Rekuperation, Hochgeschwindigkeit. ATE legt auf Basis realer Betriebspunkte und Fahrzyklen aus, nicht auf Katalogdaten.

Einbauraum und Gewicht sinken, während Leistung, Drehmoment und Reichweite steigen. Motor, Inverter, Getriebe und Kühlung rücken enger zusammen – Leistungsdichte wird zum zentralen Entwicklungskriterium für hochintegrierte Antriebe.

Gerade im Racing entscheidet nicht die Nennleistung, sondern Drehmomentverlauf, Ansprechverhalten, Regelgüte, geringe Massenträgheit und die Leistungsabgabe über den gesamten Drehzahlbereich.

Mit der Leistungsdichte steigen die thermischen Anforderungen. Die Auslegung betrifft nicht nur den Motor, sondern das Zusammenspiel von Rotor, Stator, Wicklung, Leistungselektronik, Kühlmedium und Fahrprofil – wasser-, öl- oder integriert gekühlt.

ABT Audi RS6-E mit elektrischem ATE-Antrieb
VW Caddy mit elektrischem ATE-Fahrantrieb

Wenn der Standardmotor nicht sauber passt

Grenze von Standardmotoren

Standardmotoren funktionieren, solange Drehmoment, Drehzahlbereich, Wirkungsgrad, Kühlung und Bauraum in definierten Grenzen bleiben. In der E-Mobilität entsteht die Herausforderung fast immer aus der Kombination.

Hohe Leistungsdichte und kompakte eDrive-Integration und Feldschwächbetrieb und Rekuperation und integrierte Kühlung und Hochvolt-Architektur und Motorsport- oder kundenspezifische Anforderungen: Dann wird der Antrieb zur Entwicklungsaufgabe. ATE entwickelt deshalb keine Standardprodukte, sondern Lösungen für Fahrzeugplattformen, Antriebsmodule und High-Performance-Anwendungen.

Wie ATE solche Aufgaben angeht

ATE-Ansatz
1
Anforderungen klären
Fahrprofil, Drehmoment, Drehzahlbereich, Leistung, Spannungsebene, Lastkollektiv, Kühlkonzept, Bauraum, Inverter, Getriebe und Zielstückzahlen. Die belastbare Grundlage für die Motorauslegung.
2
Antrieb auslegen
Rotoren, Statoren und Wicklungen – als Synchron- oder Asynchronmotor, feldschwächbares Konzept, Torque-, Direkt- oder Hochgeschwindigkeitsantrieb, für Traktion oder eDrive. Je nach Projekt einzelne Komponenten oder ein vollständiger Motor.
3
Integration in das Gesamtsystem
Inverter, Getriebe, Welle, Kühlhülse, Sensorik, Gehäuse, Thermomanagement und Fahrzeugsteuerung werden früh berücksichtigt – so wird die Lösung technisch und wirtschaftlich in die Gesamtarchitektur integrierbar.
4
Umsetzung vorbereiten
Vom Funktionsmuster über Prototyp, Prüfstand und Leistungsmessung bis zur Serie. Entwicklung und Fertigung in einer Hand.
 
KUNDENSPEZIFISCH AB STÜCKZAHL 1
 
ENTWICKLUNG UND FERTIGUNG IM EIGENEN HAUS
 
VOM PROTOTYP BIS SERIE - AUS EINER HAND

Was hier einfließt

Passende ATE-Kompetenzen

Kundenspezifische Motorkomponenten für ein elektrisches Performance-Fahrzeug

Projektbeispiel

Ausgangssituation: Ein OEM entwickelt ein kompaktes elektrisches Antriebsmodul für eine leistungsorientierte Fahrzeugplattform. Die Anforderungen an Leistungsdichte, Thermik und Bauraum lassen sich mit Standardkomponenten nicht ausreichend erfüllen.

ATE-Lösung: Kundenspezifische Rotoren, anwendungsspezifische Statoren und Wicklungen, elektromagnetische Auslegung und thermische Optimierung, Auslegung für den Feldschwächbetrieb, abgestimmt auf Inverter- und Kühlkonzept.

Ergebnis: Eine auf die Fahrzeuganwendung abgestimmte Lösung mit hoher Leistungsdichte, effizientem Betriebsverhalten und sauberer Integration.

FAQs

Wenn Wirkungsgradkennfeld, Drehzahlbereich, Kühlung, Bauraum, Feldschwächung oder Integration nicht mehr zu einem Standardmotor passen.

Nein. ATE entwickelt und fertigt auch einzelne Komponenten – Rotoren, Statoren, Wicklungen – für OEMs, Systemintegratoren und Fahrzeugentwickler.

Hilfreich sind: Drehmoment, Drehzahl, Leistung, Fahrprofil, Spannungsebene, Kühlkonzept, Bauraum, Inverterdaten, Schnittstellen und Zielstückzahlen. Nicht alle müssen von Anfang an feststehen.

Es zeigt, wie effizient ein Motor über unterschiedliche Drehzahl- und Lastbereiche arbeitet. Für die E-Mobilität ist die Effizienz im realen Fahrbetrieb entscheidend – nicht der einzelne Bestwert.

Sie ermöglicht hohe Drehzahlen bei konstanter Leistung und erweitert den nutzbaren Betriebsbereich eines elektrischen Antriebs erheblich.

Urs Ertel, Leiter Entwicklung bei ATE
Leiter Entwicklung
Urs Ertel

Antriebsaufgabe abstimmen

Sie entwickeln einen Traktionsantrieb, eine eAchse, ein elektrisches Nebenaggregat oder eine High-Performance-Anwendung mit besonderen Anforderungen an Wirkungsgrad, Dynamik, Bauraum oder Thermik?

ATE unterstützt Sie bei der Entwicklung kundenspezifischer Rotoren, Statoren und Elektromotoren für E-Mobilität und Racing – vom Prototyp bis zur Serie.

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u.ertel(at)ate-system.de