
Antriebslösungen für den Werkzeugmaschinenbau
Ob eine Spindel präzise und produktiv arbeitet, entscheidet sich nicht an der Nennleistung des Motors, sondern an seiner Auslegung auf den realen Bearbeitungsprozess. Genau dort setzt ATE an.
Wo ATE im Werkzeugmaschinenbau relevant wird
Haupt- & Motorspindeln
Hauptspindeln und Motorspindeln für Fräsen, Drehen und Bearbeitungszentren
High-Speed- & Mikrospindeln
Hochgeschwindigkeits- spindeln sowie Bohr-, Schleif- und Gravierspindeln
Vorschub- & Positionierantriebe
Präzise und dynamische Antriebe für Maschinenachsen
Rund-, Schwenk- & Direktantriebe
Rundtische, Schwenkachsen und Direktantriebe für 4- und 5-Achs-Bearbeitung
Rotor-/Stator-Einheiten
Kundenspezifische Motorkomponenten für Spindeln und Maschinenmodule
Integrierte Antriebslösungen
Motorbaugruppen und Hilfsaggregate für Spindelhersteller und Maschinenbauer
Was die Antriebsaufgabe anspruchsvoll macht
Die Anforderungen ergeben sich nicht aus Katalogwerten, sondern aus dem Bearbeitungsprozess. Vier Faktoren entscheiden über die Auslegung.
Drehzahlbereich, Drehmomentverlauf und Leistungskennlinie hängen direkt an Werkstoff, Werkzeugdurchmesser, Schnittgeschwindigkeit und Bearbeitungsstrategie. Ein Motor für eine High-Speed-Spindel folgt völlig anderen Gesetzen als ein Direktantrieb für einen Rundtisch. ATE legt für das reale Arbeitsfenster aus, nicht für den Nennpunkt.
Maschinen werden kompakter, die Leistungsanforderungen steigen. Der Bauraum ist durch die Maschinenarchitektur vorgegeben – der Antrieb muss darin maximale Leistung bei kompakter Bauform, geringem Gewicht und definierter Kühlbarkeit unterbringen.
Beschleunigung, Regelgüte und Drehmomentbereitstellung bestimmen Taktzeit und Prozessstabilität. Geringe Massenträgheit, ein breiter Drehzahlstellbereich und präzise Drehmomentregelung wirken direkt auf die Produktivität – besonders bei Vorschubachsen, Direktantrieben und Motorspindeln.
Präzision entsteht nicht allein aus der Mechanik. Thermische Verlagerung, Kühlkonzept, Lagerung und Verlustleistung beeinflussen Maßhaltigkeit und Oberflächengüte. ATE berücksichtigt das thermische Verhalten bereits in der elektromagnetischen und mechanischen Auslegung.

Wenn der Standardmotor nicht sauber passt
Standardmotoren funktionieren, solange Drehzahl, Bauraum, Kühlung, Präzision und Schnittstellen in definierten Grenzen bleiben. Im Werkzeugmaschinenbau entstehen die Herausforderungen meist in der Kombination: hohe Drehzahl und hoher Rundlauf und geringe Massenträgheit und kompakte Bauform und kundenspezifische Schnittstellen.
Gerade bei Spindeln, Rundachsen und Direktantrieben ist der Motor dann keine austauschbare Komponente mehr, sondern integraler Teil der Maschinenarchitektur. ATE entwickelt Antriebe deshalb abgestimmt auf Maschine, Prozess und Betriebsfenster.
Wie ATE solche Aufgaben angeht
Anforderungen klären
Bearbeitungsprozess, Drehzahlbereich, Drehmomentbedarf, Lastprofil, Einschaltdauer, Kühlkonzept, Bauraum, Lagerung, Encoder, Umrichter, mechanische Schnittstellen, Zielstückzahlen. Die Basis jeder belastbaren Auslegung.Antrieb auslegen
Rotoren, Statoren und Wicklungen – für Motorspindeln, Direktantriebe und Torque-Anwendungen, als Synchron- oder Asynchronmotor, für Hochgeschwindigkeit oder als Mikroantrieb. Je nach Projekt einzelne Komponenten oder ein vollständiger Motor.Integration in die Maschine
Spindelkonzept, Wellenintegration, Lagerung, Kühlhülse, Encoder, Umrichter und thermisches Verhalten werden als Teil des Gesamtsystems betrachtet.Umsetzung vorbereiten
Vom Funktionsmuster über die Prüfstandserprobung und Inbetriebnahme bis zur Serie. Entwicklung und Fertigung in einer Hand.Was hier einfließt
Kundenspezifische Motorkomponenten für eine kompakte Motorspindel
Ausgangssituation: Ein Maschinenbauer entwickelt eine kompakte Bearbeitungseinheit für hohe Drehzahlen und anspruchsvolle Präzisionsbearbeitung. Die Einbausituation ist begrenzt, die Spindel muss thermisch stabil und hochdynamisch arbeiten.
ATE-Lösung: Kundenspezifische Rotoren, anwendungsspezifische Statoren und Wicklungen, elektromagnetische Auslegung und thermische Optimierung, abgestimmt auf Kühl- und Sensorsysteme und auf die Integration in die Spindelbaugruppe.
Ergebnis: Eine auf die Anwendung abgestimmte Lösung mit hoher Leistungsdichte und präzisem Betriebsverhalten, sauber integriert in die Spindelbaugruppe.
FAQs
Wenn Drehzahlbereich, Drehmomentverlauf, Präzision, Kühlung, Rundlauf oder Integration nicht mehr zu einem Standardmotor passen.
Der Schwerpunkt liegt auf kundenspezifischen Motorkomponenten – Rotoren, Statoren, Wicklungen. Darüber hinaus unterstützt ATE bei der Entwicklung kompletter Elektromotoren.
Hilfreich sind: Bearbeitungsprozess, Drehzahlbereich, Drehmoment, Leistung, Lastprofil, Einschaltdauer, Bauraum, Kühlkonzept, Encoderanforderungen, Umrichterdaten und Zielstückzahlen. Nicht alle müssen von Anfang an feststehen.
Drehmomentkennlinie, Drehzahlbereich, Rundlauf, Auswuchtung, thermische Stabilität und die Integration in die gesamte Spindelbaugruppe.
Es beeinflusst Dauerleistung, thermische Verlagerung, Wirkungsgrad, Lagerlebensdauer und damit die Präzision der Maschine.
Sie liefern hohe Drehmomente bei hoher Dynamik, spielfrei und mit direkter Kraftübertragung – ohne mechanische Getriebestufen.
Antriebsaufgabe abstimmen
Sie entwickeln eine Spindel, einen Direktantrieb, eine Rundachse, einen Torque-Motor oder ein Maschinenmodul mit besonderen Anforderungen an Drehzahl, Präzision, Kühlung oder Integration?
ATE unterstützt Sie bei der Entwicklung kundenspezifischer Rotoren, Statoren und Elektromotoren – vom Prototyp bis zur Serie.
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