Antriebslösungen für die Luft- & Raumfahrt

Wenn Standardmotoren an Ihre Grenzen stoßen

Die Luft- und Raumfahrt gehört seit vielen Jahren zu den Branchen, in denen ATE arbeitet. Meist geht es nicht um Neuentwicklung, sondern um die zuverlässige Überführung bestehender Konstruktionen in reproduzierbare Serie – bei Rotoren, Statoren und Elektromotoren für die Subsysteme moderner Luft- und Raumfahrzeuge.

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Wo ATE in der Luft- & Raumfahrt relevant wird

Typische Anwendungen

Klima- & Luftsysteme

Elektrische Antriebe für Klimatisierungs- und Environmental-Control-Systeme (ECS) sowie für Gebläse und Lüfter.

Pumpen & Kompressoren

Antriebskomponenten für elektrische Pumpen, Kompressoren sowie Kraftstoff- und Schmierölpumpen.

Aktuatorik & Positionierung

Elektrische Antriebe für elektromechanische und elektrohydrostatische Aktuatoren sowie Positionier- und Deployment-Mechanismen.

Starter-Generatoren & Energiesysteme

Komponenten für Starter-Generatoren und Motor-Generator-Einheiten in luft- und raumfahrtspezifischen Energiesystemen.

Kundenspezifische Rotor- & Statorsysteme

Kundenspezifisch ausgelegte Rotoren, Statoren und Wicklungen für elektrische Maschinen in Luft- und Raumfahrtsubsystemen.

Entwicklung & Prüfstandsanwendungen

Unterstützung bei der Entwicklung elektrischer Maschinen und bei Prüfstandsanwendungen für luft- und raumfahrtspezifische Subsysteme.

Was die Antriebsaufgabe anspruchsvoll macht

Technische Anforderungen

In der Luft- und Raumfahrt zählen nicht nur die elektrischen Eigenschaften der Maschine, sondern ebenso die Wiederholbarkeit ihrer Fertigung. Vier Faktoren entscheiden über die Auslegung.

Jedes Gramm wirkt auf die Effizienz des Gesamtsystems, während Leistung und Funktionalität zunehmen. Das verlangt kompakte Bauformen, optimierte Magnetkreise, leistungsfähige Wicklungen und konsequente Materialausnutzung.

Enger Bauraum und hohe Leistungsdichte erzeugen anspruchsvolle thermische Randbedingungen – Wicklungstemperatur, Wärmeabfuhr und Isolationssystem müssen Dauer- und Spitzenlast sicher beherrschen. Hinzu kommen die Einsatzbedingungen selbst: Temperaturbereiche, Vibration, Schock und – je nach Anwendung – Vakuum werden bereits in der Auslegung berücksichtigt.

Hier liegt der eigentliche Hebel: Nicht die einmalige Leistung der Maschine zählt, sondern die gleichbleibende über jede Serie hinweg. Reproduzierbare Prozesse, definierte Qualitätsstandards, stabile elektrische Eigenschaften und verlässliche Lieferfähigkeit entscheiden über die Serientauglichkeit.

Antriebe müssen sich nahtlos in komplexe Subsysteme einfügen – über mechanische Schnittstellen, Wellen- und Flanschgeometrien, elektrische Anschlüsse, Sensorik und Gehäuseintegration. Besonders die Integration von Statoren in bestehende Baugruppen verlangt eine enge Abstimmung zwischen Entwicklung und Fertigung.

Wenn der Standardmotor nicht sauber passt

Grenze von Standardmotoren

Standardmotoren stoßen an ihre Grenzen, sobald definierte Schnittstellen, besondere Geometrien oder anspruchsvolle Integrationsvorgaben ins Spiel kommen. In der Luft- und Raumfahrt kommt ein zweiter Punkt hinzu, der oft schwerer wiegt: Eine bestehende, funktionierende Konstruktion soll nicht neu erfunden, sondern in eine stabile, wiederholbare Serienfertigung überführt werden.

Begrenzter Bauraum, geringes Gewicht, spezielle Gehäusekonzepte, hohe Anforderungen an Wiederholbarkeit und Liefertreue – an diesem Punkt wird aus einer Standardlösung eine Komponenten- und Fertigungsaufgabe. Genau dort setzt ATE an: bei der Abstimmung von Rotoren, Statoren und Elektromotoren auf die Anwendung und ihre Serienanforderungen.

Wie ATE solche Aufgaben angeht

ATE-Ansatz
1
Anforderungen verstehen
Spezifikationen und Zeichnungen, Lastprofile, Drehzahl- und Drehmomentbereiche, Einbauraum, Schnittstellen, Kühlkonzept, Fertigungsrandbedingungen, Prüfanforderungen, Stückzahlen und Serienziele. Die Grundlage für eine technisch und wirtschaftlich belastbare Umsetzung.
2
Komponenten auslegen oder übernehmen
Rotoren, Statoren und Wicklungen – als Synchron- oder Asynchronmotor, kompakter Sondermotor oder hochdrehende Maschine. ATE entwickelt neu oder übernimmt bestehende Konstruktionen. Je nach Projekt einzelne Komponenten oder ein vollständiger Motor.
3
Fertigung und Industrialisierung absichern
Der Kern vieler Luft- und Raumfahrtprojekte: bestehende Designs in reproduzierbare Prozesse überführen – über Muster- und Prototypenfertigung, Vorserienaufbau, Fertigungsoptimierung und dokumentierte, stabile Serienprozesse.
4
Integration mitdenken
Mechanische und elektrische Schnittstellen, Sensorik, Kühlung und Gehäuseintegration – bis hin zu Montage und Verguss von Statoren direkt in die kundenseitige Baugruppe.
 
KUNDENSPEZIFISCH AB STÜCKZAHL 1
 
ENTWICKLUNG UND FERTIGUNG IM EIGENEN HAUS
 
VOM PROTOTYP BIS SERIE - AUS EINER HAND

Was hier einfließt

Passende ATE-Kompetenzen

Statorintegration für ein Gebläse in einem Klimatisierungssystem

Projektbeispiel

Ausgangssituation: Ein Systemlieferant entwickelt ein elektrisches Gebläse für ein Klimatisierungssystem in einem Luftfahrzeug. Die Grundkonstruktion des Antriebs steht – Bauraum, Gewicht, thermische Anforderungen und die geforderte Wiederholbarkeit stellen hohe Anforderungen an die Umsetzung.

ATE-Lösung: Herstellung und Wicklung der Statoren, Integration direkt in das kundenseitige Gebläsegehäuse, Verguss der Baugruppe nach Anwendungsvorgabe, Fertigung von Prototypen und Vorserien sowie Überführung in eine reproduzierbare Serienfertigung – inklusive technischer Abstimmung bei fertigungsgerechten Anpassungen.

Ergebnis: Eine integrierte, serienfähige Lösung, die sich nahtlos in die bestehende Baugruppe einfügt und die Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit erfüllt.

FAQs

Ja. Neben einzelnen Motorkomponenten unterstützt ATE bei Bedarf auch bei der Entwicklung kompletter Elektromotoren und Antriebseinheiten.

Ja. Viele Projekte basieren auf bestehenden Spezifikationen und Konstruktionen, die ATE in stabile Fertigungsprozesse überführt und industrialisiert.

Unter anderem Rotoren, Statoren, Wicklungen sowie weitere Motorkomponenten und Baugruppen für elektrische Antriebssysteme.

Ja. ATE begleitet Projekte von der Muster- und Prototypenfertigung über Vorserien bis zur Serienfertigung.

Ja. ATE unterstützt Entwicklungsprojekte und Systemlieferanten mit kundenspezifischen Rotoren, Statoren und Elektromotoren für Luft- und Raumfahrtanwendungen. Im Mittelpunkt stehen die elektrische Maschine und ihre Integration in das jeweilige Subsystem.

Ja. Je nach Anwendung übernimmt ATE Montage und Verguss von Statoren direkt in kundenseitige Gehäuse und unterstützt so die Integration in bestehende Systeme.

Urs Ertel, Leiter Entwicklung bei ATE
Leiter Entwicklung
Urs Ertel

Antriebsaufgabe abstimmen

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ATE unterstützt Sie von der ersten Musterfertigung bis zur reproduzierbaren Serie – mit Fertigungsqualität und einem klaren Fokus auf die Anforderungen Ihrer Anwendung.

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