
Antriebslösungen für Wasser- & Abwassertechnik
Pumpen und Belüftung gehören zu den größten Energieverbrauchern jeder Wasseranlage – und laufen im Dauerbetrieb. Schon kleine Effizienzgewinne im Antrieb summieren sich über die Laufzeit zu spürbaren Kosten.
Wo ATE in der Wasser- & Abwassertechnik eingesetzt wird
Abwasserpumpen & Pumpwerke
Abwasserpumpen und Pumpwerke für die Förderung und Entsorgung von Abwasser
Prozess- & Umwälzpumpen
Prozess-, Umwälz- und Druckerhöhungspumpen für Wasser- und Aufbereitungsanlagen
Belüftungsgebläse
Belüftungsgebläse und Hochdrehzahlmotoren für die biologische Abwasserbehandlung
Turboverdichter & High-Speed-Antriebe
Turboverdichter und hochdrehende Antriebslösungen für Luft- und Gasförderung
Rühr- & Trenntechnik
Tauchmotorrührwerke, Mixer, Agitatoren sowie Zentrifugen und Separatoren
Module & OEM-Antriebslösungen
Kompakte Wasseraufbereitungsmodule und Skids sowie kundenspezifische Motorkomponenten für Pumpenhersteller und Anlagenbauer
Was die Antriebsaufgabe anspruchsvoll macht
Wasser- und Abwasseranlagen laufen kontinuierlich, oft unter Feuchtigkeit, Medienkontakt und wechselnden Lastprofilen. Drei Punkte entscheiden über die Auslegung.
Pumpen, Gebläse und Rührwerke müssen auch bei variablen Fördermengen stabil arbeiten. Entscheidend ist nicht die Nenndrehzahl, sondern das Verhalten im realen Betriebspunkt – inklusive Teillast, thermischer Dauerbelastung und Lager- und Schwingungsverhalten.
Submersible und mediennahe Anwendungen stellen hohe Anforderungen an Dichtung, Isolation und Kühlung – häufig bei beengtem Einbauraum, korrosiven Medien und überflutungsgefährdeten Umgebungen. Je nach Fall luft-, wasser- oder hülsengekühlt.
Hier liegt der größte Hebel: Belüftung und Pumpen dominieren den Energieverbrauch der Anlage. Ein hoher Wirkungsgrad im realen Betriebspunkt – nicht nur am Nennpunkt – wirkt direkt auf die Betriebskosten. Drehzahlvariable und feldschwächbare Konzepte zahlen genau darauf ein.

Wenn der Standardmotor nicht sauber passt
Standardmotoren funktionieren innerhalb definierter Randbedingungen. Sobald Medium, Lastprofil, Einbauraum, Kühlung oder Schnittstellen vom Katalogfall abweichen, entstehen Einschränkungen – bei Effizienz, Lebensdauer oder Integration.
In der Wasser- und Abwassertechnik treffen diese Abweichungen oft zusammen: korrosives Medium, beengter Einbauraum, Umrichterbetrieb und ein Lastprofil, das selten dem Nennpunkt entspricht. ATE entwickelt Antriebe deshalb nicht isoliert, sondern als Teil des Gesamtsystems aus Mechanik, Elektrik und Prozessanforderung.
Wie ATE solche Aufgaben angeht
Anforderungen klären
Drehzahlbereich, Drehmoment, Lastkollektiv, Medium und Umgebung, Kühlung, Einbauraum, Umrichterbetrieb, Schnittstellen zu Mechanik und Steuerung. Die Basis für eine Auslegung, die nicht nur rechnerisch, sondern im Anlagenbetrieb funktioniert.Antrieb auslegen
Rotor, Stator und Wicklung werden auf die Anwendung abgestimmt – Synchron-, Asynchron-, Torque-, Direkt- oder feldschwächbare Hochdrehzahlkonzepte. Vom einzelnen Bauteil bis zum Einbaumotor.Integration in die Maschine
Kühlkonzept, mechanische Schnittstellen, Sensorik, Lagerung und Servicezugang werden als Teil der Anlage betrachtet, nicht nachgelagert.Umsetzung vorbereiten
Vom Funktionsmuster über Validierung und Prüfstand bis zur Serie. Entwicklung und Fertigung in einer Hand.Was hier einfließt
Kundenspezifischer Antrieb für ein Wasseraufbereitungsmodul
Ausgangssituation: Ein OEM entwickelt ein kompaktes Wasseraufbereitungssystem mit variabler Förderleistung. Der Bauraum ist begrenzt, der Antrieb soll dauerhaft im geregelten Betrieb arbeiten.
ATE-Lösung: Anwendungsspezifischer Motor mit abgestimmten Rotor- und Statorkomponenten, thermisch optimiertem Kühlkonzept, definierten mechanischen Schnittstellen und einer Auslegung für den relevanten Betriebspunkt.
Ergebnis: Eine kompakte, integrierbare und serienfähige Antriebslösung für den Dauerbetrieb.
FAQs
Wenn Standardmotoren die Anforderungen an Bauraum, Lastprofil, Schutzart, Wirkungsgrad oder Integration nicht mehr erfüllen.
Nein. ATE entwickelt und fertigt auch einzelne Komponenten – Rotoren, Statoren, Wicklungen – für OEMs und Anlagenbauer.
Hilfreich sind: Drehzahlbereich, Drehmoment, Lastprofil, Einbauraum, Medium und Umgebung, Kühlkonzept, Umrichterdaten, Schnittstellen und Zielstückzahlen. Nicht alle müssen von Anfang an feststehen.
Ja. ATE fertigt ab Stückzahl Eins und begleitet Projekte vom Funktionsmuster über Validierung bis zur Serienfertigung.
Antriebslösung abstimmen
Sie entwickeln Pumpen, Gebläse, Rührwerke, Dekanter oder Wasseraufbereitungssysteme mit besonderen Anforderungen an Wirkungsgrad, Integration oder Dauerbetrieb?
ATE unterstützt Sie bei der Entwicklung kundenspezifischer Elektromotoren sowie passender Rotor- und Statorkomponenten – vom Prototyp bis zur Serie.
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+49 (0) 7561-98248-23
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r.zell(at)ate-system.de